Nachbericht BOA 2018


Das erste Mal Baltic Open Air! Das erste Mal allein auf einem Festival!

Das Wetter schien mir nicht gewogen zu sein. Mit Start des Open Air sollte es kalt und regnerisch werden und das wurde es auch!

Also das erste Mal auf dem BOA. Wie wird es wohl? Bisher kannte ich nur das Wacken-Open-Air. Das war Nummern größer. Beim BOA kamen ca. 20.000 Besucher. Beim WOA sind es mittlerweile über 80.000 (das ist ja schon eine richtige Stadt). Demzufolge ist alles ein wenig kleiner und familiärer beim BOA. Aber dazu später mehr. Warum eigentlich das BOA, da doch das WOA so viel größer und toller sein soll? Ich habe noch die Erinnerung an die WOAs etliche Jahre zurück, auf denen es auch noch überschaubarer und nicht so sehr vom Kommerz beherrscht war. Mittlerweile ist der Weg vom Zeltplatz zum Festivalgelände so lang, das man wieder hungrig und durstig ist, wenn man angekommen ist, obwohl man vorher beim Grillen zugeschlagen hat und auch das Bier in Strömen floss. Außerdem kann man die Bands mittlerweile auf den Monitoren besser sehen, als kilometerweit weg die Bühne. Also zurück zu den Open-Air-Wurzeln und ein kleines Festival gesucht. Da kam mir die Radiowerbung recht, die das BOA anpries mit „Metallischen Klängen und Met im Überfluss“. Das sollte es werden!

Bislang bin ich immer mit Freunden auf Festivals gefahren. So wollte ich es auch dieses Mal handhaben. So habe ich mir wohlgesonnene Freunde gefragt, ob sie nicht auch Lust dazu hätten. Hatten sie, doch einer bekam keinen Urlaub und ein weiterer hatte schon eine Verabredung mit seiner Mutter. So blieb noch ein Kandidat übrig. Ja, er wollte mit! Juchu! Schnell die Karten bestellt und auf den Tag der Anreise hingefiebert. Eine Woche vorherfragte ich meinen Mitstreiter, wann wir denn losfahren wollen. Nun stellte sich heraus, dass er sich den Backenzahn gespalten hatte und an dem Freitag des Open-Airs operiert werden sollte. Somit fiel auch mein letzter Kumpel aus und ich sah meinem ersten Open-Air ohne Begleitung entgegen. Aber, auf einem Festival trifft man leicht Freunde, die mit einem die schönen Tage verbringen wollen. Und so kam es auch. Ich sollte nicht allein bleiben.

Donnerstag

Vom WOA kannte ich es, dass man spätestens am Vortag anreist. So habe ich das auch hier gemacht und bin Donnerstagabend angereist. Das Wetter hielt sich, aber es war bedeckt. Nun ging es daran die Herausforderung des 4-Mann-Zeltaufbaus zu meistern. Die Glasfiberstangen waren schnell eingesteckt, aber das Aufstellen des Zelts war eine Herausforderung. Der Wind half mir dabei, denn das Zelt machte sich selbständig wie ein Segel. Also fluxdie Heringe eingeschlagen und das Zelt war gezähmt. Die angesagten Sturmböen konnten kommen. Danach ging alles reibungslos und nach einer Stunde konnte ich mich vors Zelt auf meine Stuhl setzen und das erste Bier zischen. Um mich herum war aber Leere. Der ganze Zeltplatz war nur von wenigen Frühankommlern bevölkert, die sich angstvoll an die Ränder des Platzes schmiegten. Erst am nächsten Tag füllte sich der Platz bis auf die letzte Lücke. Die Anreise ist bei diesem Festival also bis zum ersten Konzert (Freitag, 14:00 Uhr) ohne Probleme möglich.

Zelt am Donnerstag

So, nun war mein temporäres Heim erstellt und ich konnte mich an die Erkundung des Festivalgeländes machen. Da so etwas ja nur standesgemäß von statten gehen kann, habe ich meine Nietenarmbänder angelegt und meine Stiefel angezogen. Der Weg zur ersten Attraktion war schnell gemeistert. Nur zwei Zeltplätze weiter fand ich das Wikingerlager. Es gab alles, was das Herz begehrt. Mit leckeren gefüllten Bauernbroten, Sau am Spieß, Met, Hau den Lukas, Treff den Bären (Axtwurf), Kunsthandwerk, einem Badehaus und weiteren Ständen konnte man so einige Taler respektive Euro bei den Wikingern lassen. Damit die Geselligkeit nicht zu kurz kam, waren zwei Feuerstellen präpariert worden, an denen man sich ausruhen und das Erbeutet zu sich nehmen konnte. Außerdem konnte man Kontakte knüpfen, wie zum Beispiel: „Moin,Du hast ja einen schönen Bart“, „Jo, habe ich schon eine Weile.“, „Und wie bekommst Du den so hin?“, „Ich nehme da immer Pomade für“, „Und wie bleibt der immer so schön zusammen?“, „Im Moment benutze ich die Perle, aber ich lass mir gerade einen besonderen Zopfhalter schnitzen. Der wird den Bart dann immer schön in Form halten.“, „Übrigens, ich bin der Hannes“, „Und Du?“, … Nach einer kurzweiligen Unterhaltung ging es dann weiter auf das eigentliche Festivalgelände. Eine kleine Absperrung trennt die Welt der Karteninhaber von den Nicht-Karteninhabern. Dieses kleine Hindernis ist schnell überwunden. Zu meiner Rechten war ein kleines Zelt aufgebaut, das Shirts, Hoodys und Zipper vom BOA vertreibt. Keine 2 Stunden warten bis man dran ist, sondern einfach hingehen, sagen was man möchte, überprobieren und kaufen. So einfach ist das! Ich bin schon ein wenig erstaunt. Ist das wirklich ein offizieller Stand? Der Verkäufer hatte einen osteuropäischen Dialekt und es ging alles so schnell. War das wirklich ein offizieller Verkaufsstand oder ein fliegender Händler, der mit derAhnungslosigkeit der Festivalbesucher sein Schindluder treibt? Nein! Mein Blick schweift über die Anwesenden und ich stelle fest, dass gefühlt die Hälfte auch die selben Shirts trägt. OK, puh, nochmal Glück gehabt. Nun aber schnell noch das Festivalbändchen besorgt. Die Bandausgabe sollte im nächsten Zelt stattfinden. Auch hier keine Schlangen, kein stundenlanges Anstehen in der prallen Sonne, keine Massenabfertigung. Einfach nur ins Zelt gehen, dem wartenden Personal die Karte geben und das Festivalband anlegen. Das war’s! Mission accomplished!

Breakdancer

Jetzt noch ein kurzer Rundgang. Was ist das? Sind wir hier auf dem Jahrmarkt? Ein Breakdancer mitten auf dem Vorplatz. Direkt gegenüber der kleinsten Bühne. So etwas habe ich hier nicht erwartet. Ok, man ist ja offen für Neues, aber schon am Vorabend des Festivals mit Übelkeit ins Zelt zu kriechen (nicht vom Alkohol), ist nicht so mein Ding und ich habe mir lieber die Show auf der Bühne angeschaut. Dort rockten gerade Stepfather Fred. Die Band spielt eine Mischung aus Alternative Rock und Groove Metal. Das Highlight der Show waren zwei riesengroße, aufblasbare Melonen, die in der Menge vor der Bühne für Stimmung sorgten. Nach der Show zog es mich wieder zum Zelt, um meinen Vorrat an Bier nochmal zu überprüfen 😉

Zurück auf dem Campground. Es ist Nacht geworden und auch meine Nachbarn sind wieder da und genehmigen sich ein Bier. So mache ich es auch und setze mich vor mein Zelt. Nach einer gewissen Zeit möchte das Bier wieder raus und so nehme ich den kurzen Weg und will mich erleichtern. Neben mir kommt eine andere Gestalt zum Halt und macht das gleiche. Ein aufmunterndes Wort gibt das andere und das nächste Bier gibt es schon am Zelt der Nachbarn. Es waren eine Frau und zwei Männer aus der Nähe von Niebüll. Außerdem hatten Sie schon eine weiter Nachbarin aufgenommen, bei der erst am nächsten Tag die ganze Karawane eintreffen sollte. Somit waren wir zu fünft. Es floss das Bier und wir verstanden uns herrlich. Zum Abschluss haben wir noch einen Rundgang über das Gelände gemacht und dann war es Zeit in den Schlafsack zu kriechen.

Mondschein

Freitag

Morgens früh, es war erst um 8:00 Uhr, wurde mein Zelt geöffnet und ein Kopf schaute herein. Was konnte das bedeuten? Ich hörte nur„Bier?“. Und schon schwang ich meinen, noch nicht komplett wiederhergestellten Körper aus dem Bett, auf das mich das Bier wieder in den Kreis der Lebenden zurückbefördern sollte. Also flugs in den Campingstuhl gefallen und das Bier geöffnet. Das sollte ein weiterer schöner Tag werden!

Einhorn

Später am Vormittag wollte wir gemeinsam das Festivalgelände besuchen. Auf dem Weg dorthin, es war erst am Anfang des nächsten Zeltplatzes, stand ein weißer VW-Bus. Und das Tollste, man konnte ihn beschriften. Doch wo waren die Stifte? Also erst mal geschaut, wer so einen Bus zur Verfügung stellt. Es ist eine Lehrerin, die schon viele Jahre auf das Baltic Open Air kommt und jedes Mal einen weißen VW-Bus mitbringt, um ihn verzieren zu lassen. Den Bus fährt sie dann ein Jahr bis die Schrift verblasst ist oder der Bus den Geist aufgibt. Dann gibt es zum Open Air wieder einen neuen Bus und das Spiel geht von neuem los. So nun mal die Stifte gezückt, die auf der Windschutzscheibe liegen und ein Statement verfasst. Das obligatorische Einhorn war auch schon angebracht. Na, dann ist ja alles geregelt. Wir wollten schon weiterziehen als Starkregen einsetzte und Wind den Pavillion davonzupusten drohte. Also schnell mal festgehalten und den Pavillion gerettet. Zum Dank gab es, man kann es schon erraten, ein schönes kühles Bier. So, nun aber zum Festivalgelände.

Angekommen auf dem Vorplatz, war noch nicht viel los.Weder die Viking Bühne wurde bespielt, noch waren die Getränkestände gut besucht. Nur der Breakdancer zog seine Kreise. Also zurück zum Platz und lecker gegrillt.

Das erste musikalische Highlight des Tages sollte Torfrock sein. Sie sollten um 16:00 Uhr auf der Odin Stage spielen. Also habe ich mich eine halbe Stunde früher auf den Weg gemacht. Ich bin ja beim Einlass vom WOA geprägt. So war ich 10 Minuten später im Infield und konnte schön weit vorne zur Bühne gelangen. Ich kenne Torfrock ja bislang nur von den Bagalutenwiehnachten und war nun gespannt, wie sie auf dem Baltic Open Air rocken. Mit dem Eröffnungstitel „PresslufthammerB-B-Bernhard“ hatten sie die Menge von Anfang an im Sack. Mit weiteren Krachern, wie „Volle Granate, Renate“ und „Rollo, der Wikinger“, ging die Party dann eine Stunde lang richtig ab. Auch die eingestreuten Gedichte von Klaus Büchner zeugten wieder von wahrlich meisterlicher Dichtkunst! Sie verstehen es einfach, egal wo, die Menschen mitzureißen.

Orden Ogan

Die nächste Band, die ich mir angeschaut habe, war Orden Organ um 20:00 Uhr auf der Odin Stage. Mit ihrem Folk Metal sandten sie mitreißende Klänge an das Publikum aus, das seinerseits mit Gesang und Headbanging antwortete. Zur gleichen Zeit zog ein heftiger Regenschauer über den Platz hinweg, aber durch die aufgeheizte Stimmung und die Enge vor der Bühne war es nur eine willkommene Abkühlung. Außerdem kam anschließend die Sonne wieder hervor und das Wetter zeigte sich versöhnlich mit einem über den ganzen Himmel reichenden Regenbogen. So haben Wetter und Musiker im Einklang miteinander gespielt. Sehr schön, aber zu kurz.

Die mittelalterlichen Musikanten von Versengold waren danach ab 21:00 Uhr auf der Thor Stage zu sehen. Sie gaben ihre besten Stücke zu Gehör und man konnte sich einfach in die Zeit der Barden und fahrenden Künstler zurückversetzen lassen und genießen. Kurz vor Schluss kam dann der Höhepunkt des Auftritts. In einer Projektarbeit mehrerer Schulen aus der Umgebung von Schleswig wurde ein Musikvideo von Versengold mit einem Kinderchor nachgestellt, nämlich der Song „Niemals sang- und klanglos“. Dieses Video fand den Weg zu Versengold und diese luden die Kinder ein mit ihnen auf dem Baltic Open Air zu singen. Nun kamen 37 Kinder mit ihrem Projektleiter Thore auf die Bühne und performten denselben Song zusammen mit den Bandmitgliedern. Ein wahrlich großartiger Moment!

Zum Abschluss des Tages gab es noch die Jungs von Kärbholz um 0:30 Uhr auf der Odin Stage zu sehen. Auch hier ging nochmal die Post ab, obwohl es schon so spät war. So aufgewühlt und doch ein wenig erschöpft ging es nun Richtung Zelt. Noch einen kleinen Gute-Nacht-Trunk und dann wieder ab in den Schlafsack.

Samstag

Trinkwasserstation

Der Morgen begrüßte mich mit ordentlichen Regenschauern und einer kalten Brise. So konnte ich endlich auch meine dickeren Sachen anziehen und ich habe sie nicht umsonst mitgeschleppt. Bislang war ich nur auf meinem Campingplatz unterwegs und habe mir dort angeschaut, was es so gibt. Doch heute wollte ich auch mal auf die Suche nach den Duschen gehen. Also Plan rausgeholt und geschaut. Ich war auf Zeltplatz C5 und die Duschen standen auf C1, somit einmal quer über das Gelände auf der anderen Seite. Der Weg dorthin dauerte eine kleine Weile und dort angekommen war ich enttäuscht. Nur 2 Duschcontainer gab es. Klar, Duschen ist nicht Metal, aber ab und zu den Schlamm und Dreck wegspülen hat auch etwas. Auch bei den Trinkwasserhähnen sahes mau aus. Ganze 5 Wasserhähne gab es. Zum Glück war es nicht sehr heiß und trocken!

The O’Reillys and the Paddyhats

Die erste Band, die ich mir am Samstag angeschaut habe, waren The O’Reillys & The Paddyhats um15:00 Uhr auf der Thor Stage. Mit ihrem Irish Folk Punk haben sie die durchgefrorene Menge wieder auf Betriebstemperatur gebracht. Es war eine Party zum Mitmachen. Auf der Bühne wurde der Takt vorgegeben und das Publikum hat mitgemacht. Besonders bei dem Lied „We all Know“ kam die „Toblerone“ zum Einsatz, denn dort waren auf allen drei Seiten die Texte zum Mitsingen aufgeschrieben.

Als nächstes sollten um 16:00 Uhr Månegarm auf der Odin Stage spielen. Leider hatte das Flugzeug Verspätung und so wurde das Konzert auf 19:00 Uhr verschoben. Dies war ein glücklicher Zufall für mich, denn nachdem ich mir einen Piña Colada gegönnt habe (Ja, es gibt auch Cocktails auf dem Baltic Open Air!), ging es zum Ausgang. Doch der Weg führte mich nicht zurück zum Zelt, sondern direkt vor die Viking Stage. Dort spielten seit 15:30 Uhr Vanish. Was für eine mitreißende Session. Classic Metal as its best. Besonders der klare Gesang und die Gitarrenriffs überzeugten. Schade das ich nur so kurz dabei sein konnte. Zum Ende war es mir sogar noch vergönnt ein Plektron von Vanish zu ergattern. Super Band mit großem Potenzial.

Anschließend ging es dann doch zum Zeltplatz. Bis 19:00 Uhr war ja noch etwas Zeit. Die Sonne fand auch wieder den Weg aus den Wolken. So kam ich gut gelaunt bei meinen Nachbarn an. Auch diese kamen freudestrahlend auf mich zu, denn die Dame, die am Donnerstag noch auf ihre Gruppe gewartet hatte, war unvermittelt Oma geworden. Das musste natürlich gefeiert werden. Die großen Jungs von nebenan spendierten eine oder zwei oder waren es doch drei Runden Kurze und die Gespräche drehten sich um Kinder und das Großwerden.

Nun war es aber an der Zeit zur Thor Stage zu pilgern und Månegarm anzuschauen. Da ich rechtzeitig da war, konnte ich mich in die erste Reihe stellen, damit ich ganz dicht an der Band dran sein konnte. Mit 20-minütiger Verspätung fingen sie an (sie mussten vorher ja noch den Soundcheck machen). Mit ihrem Viking-Black-Metal trafen sie bei mir voll ins Schwarze. Auch die Einlagen mit der Violine passten sich gut in die Musik ein. Nach einer Stunde war dann leider das Haare- und Bartgeschüttel zu Ende. Ich hätte gerne noch eine weitere Stunde zugehört. Um mich nach dem Baltic Open Air nochmal an dieses tolle Konzert erinnern zukönnen, wollte ich mir ein Andenken im Merchandise-Stand kaufen. Entweder eine CD oder ein T-Shirt. Leider war der Stand am ganz anderen Ende des Infields, nämlich gleich neben dem Ausgang. Dort angekommen gab es aber nichts von Månegarm. Es gab nur von zwei anderen Bands Merch. So zog ich unverrichteter Dinge von dannen. Schade, das wäre eine gute Gelegenheit gewesen ein wenig die Band zu unterstützen.

Nach einem Rundgang über den Platz und einem Crêpe mit Kinderschokolade (Hmmm, lecker!!!) habe ich mir dann noch zum Abschluss Lotto King Karl angeschaut. Seine Hymne „Hamburg, meine Perle“ hat mich ins HSV-Stadion zurückversetzt. Ein schöner Ausklang des Festivals.

Cocktails auf dem BOA

Nach einem schönen, aber auch anstrengenden Tag bin ich zurück zum Zelt. Meine Nachbarn waren schon abgereist und ich habe noch ein letztes Bier genossen, bevor es für mich ins Zelt ging. Am nächsten Tag habe ich einfach meine Sachen gepackt, mich von den restlichen Leuten verabschiedet und bin entspannt nach Hause gefahren.

Fazit

Das Baltic Open Air war ein sehr schönes, überschaubaresFestival mit einem Publikum, das größtenteils aus Norddeutschland kam. Man konnte leicht Freunde finden und das komplette Personal war sehr nett und hilfsbereit. Besonders die Kontrolleure, Einweiser und Hilfskräfte. Auch waren bei Anreise am Donnerstag nur kleine Verzögerungen bis zum Zeltplatz zu verzeichnen und man konnte sich seinen Stellplatz noch sehr gut allein aussuchen. Erst am Freitag wurden alle Lücken geschlossen. Also mein Tipp: Am Besten am Donnerstag anreisen.

Die sanitären Anlagen waren immer in ordentlichem Zustand und wurden täglich gereinigt. Ein Kritikpunkt von mir sind die sehr wenigen Dusch- und Trinkwassergelegenheiten. Hier sollte man darüber nachdenken auch auf der entgegengesetzten Seite der Campingplätze eine Dusch- und Trinkwasserstation aufzustellen.

Die Auswahl der Bands war für dieses Festival sehr gut. Es gab für jeden Geschmack etwas zu sehen. Leider waren die Spielzeiten der Bands mit 1 Stunde (Ausnahme: Kreator mit 1,5 Stunden) recht kurz. Vielleicht kann man ja einfach früher beginnen und dann sind auch 1,5 Stunden für jede Band drin.

Ich werde also nächstes Jahr wiederkommen. Versprochen! Und dann werde ich auch wieder über das Baltic Open Air 2019 berichten. Bis dahin – stay tuned und besucht ab und zu mal meine Webseite.

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